Wir - St. Kilian Kalbach
 

Unsere Briefmarken aus Kalbach - Kirchen im Bistum Fulda

Briefmarken aus dem Dekanat Neuhof / Großenlüder

St. Bonifatius, Uttrichshausen


Bereits im Jahr 1810 wird eine Kapelle St. Bonifatius und Karl Borromäus in Verbindung mit einem Schloss in Uttrichshausen eingerichtet. Die Pfarrbücher gehen in das Jahr 1811, dem Jahr der Benefizierung, zurück. Als 1953 Schloss und Kirche abgebrochen werden, wird die neue Kirche an alter Stelle errichtet.Sie ist ein Schlichter Rechteckbau von vier Fensterachsen mit unverputztem Bruchsteinmauerwerk. Auffällig sind die gekoppelten Rechteckfenster mit einfachen Sandsteinrahmungen und der niedrige Glockentrum mit Satteldach.

 

St. Laurentius, Niederkalbach


Die Grundsteinlegung der St. Laurentiuskirche erfolgt im Oktober 1908. Bereits im November 1909 kann die Kirche eingeweiht werden. Eine Erweiterung erfolgt in den Jahren 1975 bis 1977. Die Kirchenfenster stammen von einem der bedeutendsten zeitgenössischen Glasbildner, Johannes Schreiter. Ein besonderes Kunstwerk der neugotischen Pfarrkirche befindet sich als Leihgabe im Fuldaer Dommuseum: die um 1480/90 geschnitzte Darstellung des letzten Abendmahls.

 

St. Sebastian, Mittelkalbach


Der Grundstein für die St. Sebastian Kirche in Mittelkalbach wird am 24.05.1898 gelegt, nicht für Menschen, sondern für Gott, wie es in der damaligen Festpredigt heißt. Mit wenigen Abweichungen ist die Kirche ein Nachbau der St. Laurentiuskirche in Bad Soden. Am 02.07.1900 erfolgte durch Bischof Adalbert Endert die feierliche Konsekration. Im Hochaltar eingeschlossen sind die Reliquien der Heiligen und Märtyrer Faustinus Felix und einer Jungfrau, Gefährtin der Heiligen Ursula.

 

St. Vitus, Veitsteinbach


Erstmals urkundlich erwähnt wird in Veitsteinbach die Kirche St. Vitus im Jahre 1167. Obwohl im Jahre 1549 nur noch Fragmente vorhanden sind, wird jährlich am 15. Juni, dem Festtag des Heiligen Vitus, ein Gottesdienst gefeiert, zu dem die Einwohner der umliegenden Gemeinden wallen. Eerst im jahre 1772 wird wieder eine eigene Kirche gebaut. Die Tradition des Wallens kam zwar um das Jahr 1800 zum Erliegen, wird aber seit dem Jahre 2003 wieder fortgeführt.