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18. Januar 2026

Ein Festjahr geht zu Ende … und schließt mit einem Höhepunkt

Vor exakt einem Jahr haben wir die Feierlichkeiten anlässlich des 125. Weihetages unserer Kirche Sankt Sebastian mit einem Festgottesdienst eröffnet. In den letzten 12 Monaten feierten wir dieses Jubiläum in den unterschiedlichsten Formaten: Teilnahme am Faschingsumzug, Bibelwandertag, Seniorengottesdienst mit Krankensalbung, Taizé-Abend, LIMITLESS, Chor-Konzerte, … um nur einige Veranstaltungen zu nennen.


Den Schlusspunkt setzte nun das Pontifikalamt mit Abt Nikodemus Schnabel aus der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Die Online-Recherche ergibt, dass es sich bei einem Pontifikalamt um „eine feierliche Heilige Messe handelt, die von einem Bischof (oder einem Abt) zelebriert wird und sich durch besondere liturgische Gewänder (Pontifikalien) und Zeremonien auszeichnet“. Hierfür wurde eigens ein Hirtenstab des verstorbenen Bischofs Johannes Dyba zur Verfügung gestellt.


Mit Mitra und Hirtenstab ausgestattet zog Abt Nikodemus begleitet von den Konzelebranten Kaplan Philipp Schöppner, Pfarrer Thomas Maleja und Pfarrer i. R. Bernhard Axt, den zahlreichen Messdienern und den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine in das gut besuchte Gotteshaus ein.


Pfarrer Thomas Maleja begrüßte Abt Nikodemus herzlich und erzählte kurz von der Zeit, als dieser noch Schüler am Domgymnasium in Fulda war.


In seiner Predigte stellte Abt Nikodemus drei Themen in den Mittelpunkt. Zunächst konzentrierte er sich auf die Botschaft der Paulusbriefe als älteste Dokumente im Neuen Testament. Er ermunterte die Anwesenden dazu, sich im Jahr 2026 neu mit Paulus zu verankern, Jesus Christus als Basis zu wählen und ihm nachzufolgen.


Im zweiten Teil seiner Ansprache schilderte er seine Sicht auf unseren Kirchenpatron Sebastian. Die Zuhörer ermutigte er, ähnlich wie Sebastian, die „Menschenangst“ abzulegen und dadurch zu der Freiheit zu gelangen, zu der Jesus Christus die Gläubigen berufen hat.


Am Ende seiner Predigt kam Abt Nikodemus auf unser Kirchenjubiläum zu sprechen. Dabei würdigte er unsere Kirche St. Sebastian als Glaubenszeugnis unserer Vorfahren für künftige Generationen und forderte uns auf, es ihnen gleich zu tun.


Musikalisch wurde die Messe von der Chorvereinigung Cäcilia Neuhof und der Singegemeinschaft Concordia Mittelkalbach würdig gestaltet. Die Leitung hatte Michael Junk, der auch die Orgel prachtvoll ertönen ließ. Luisa Trageser ergänzte das Orgelspiel mit Trompetenklängen.


Vor dem Schlusssegen dankte der Sprecher des Pfarrgemeinderats Andreas Pörtner Abt Nikodemus für das Zelebrieren der Messe und überreichte ihm eine Magnum-Flasche Jubiläumswein.

Nach dem Segnen der Sebastiansminne endete das feierliche Pontifikalamt mit dem großen Auszug.


Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher noch zum Verkosten der Sebastiansminne in die Clubräume des Bürgerhauses eingeladen. Ein Dankeschön sei an dieser Stelle der Singegemeinschaft Concordia gesagt, die diese schöne Zusammenkunft nun schon zum 16. Mal ausrichtete.


Text: Tanja Herbert

Fotos: Pascal Jaschkowitz, Andreas Pörtner & Emanuel Werner

 

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