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6. Februar 2017

1.000 Euro Spende für Integrationsarbeit mit Flüchtlingen überreicht

Im Rahmen der Aktion Was „Kolping bewegt“ hatten die Kolpingfamilien des Bezirkes Neuhof am vergangenen Montag in den Pfarrsaal Niederkalbach eingeladen. Die Kolpingsfamilien des Bezirkes Neuhof im Südkreis und Schlüchtern unterstützen schon seit Jahrzehnten Projekte der „Hilfe zur Selbsthilfe“ für in Not geratene Menschen im In- und Ausland. Im Bezirk Neuhof sind die Kolpingfamilien Neuhof, Giesel, Niederkalbach, Flieden und Schlüchtern mit rund 500 Mitgliedern zusammengeschlossen.   


Zu diesem Impulstag im vollbesetzten Niederkalbacher Pfarrsaal war eingeladen worden, um über aktuelle Aktivitäten zu berichten die „Kolping bewegen“ so Bezirksvorsitzender Werner Reck bei der Begrüßung.

Mit dem Präsidenten des Malteserhilfsdienstes und Kolpingmitglied Dr. Constantin von Brandenstein, dem Kolping - Diözesangeschäftsführer Steffen Kempa sowie der Leiterin des Kolping – Jugendwohnens in Fulda, Julija Tesic, waren drei kompetente Vertreter als Informations- und Gesprächspartner der Einladung gefolgt.  


In der Info-Veranstaltung berichteten sie über die derzeitigen Aktivitäten bei den „Maltesern“ und bei „Kolping in Fulda“ als weithin bekannte katholische Organisationen, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten für die Menschen in unserer Gesellschaft in der Region einsetzen.

Zu Beginn führte der Malteserpräsident in die Geschichte des Malteserordens, der bereits im Jahre 1099 als Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes in Jerusalem, Rhodos und Malta gegründet wurde. Er sei in über 900 Jahren durch alle Höhen und Tiefen der Geschichte - sich bis heute für die in Not geratenen Menschen in der Welt im Einsatz. In der ganzen Zeitgeschichte der Malteser sind die humanitären Einsätze in den Krisengebieten der Welt der Boden, auf dem diese Pflanze der Hilfe wurzelt. Es ist das Elend in dieser Welt. So Gott es will, werde es immer Menschen geben die daran arbeiten wollen, dieses Leid geringer, dieses Elend erträglicher zu machen so Brandenstein in seinen Ausführungen.

Auch in der Diözese Fulda seien die Malteser mit ihren Gruppierungen auf diesen Gebieten tätig so Brandenstein. Helfen, wo es wirklich Not ist, in den ehrenamtlich geprägten Diensten, in Sanitätsdienst & Notfallvorsorge, in der Hospizarbeit und aktuell - den T ätigkeitsfelder in der Erstbetreuung in der derzeitigen Flüchtlingshilfe hier bei uns - um gelingende Integration zu erreichen . Brandenstein regte zum Schluss seiner Ausführungen an auf dem Gebiet der derzeitigen Integrationsarbeit in der Flüchtlingshilfe in unserer Heimat - für beide Verbände eine nutzbringende Zusammenarbeit aufzubauen und gemeinsam zu helfen, um Integration zu schaffen. Anschließend berichtete die Leiterin des Kolping-Jugendwohnens in Fulda, Julija Tesic, über die aktuelle Arbeit der Erstbetreuung in der F lüchtlingshilfe mit 22 elternlosen, jungen, minderjährigen Flüchtlingen im Kolping-Jugendwohnheim.

Steffen Kempa als Kolping-Diözesangeschäftsführer gab einen Einblick über den Stand der Aufbauarbeiten des Projektes „Kolping-Jugendwohnen“ in Fulda. Bundesweit sei Kolping der größte Träger von Jugendwohnheimen. Jugendwohnen solle ein Angebot für rund 140 Jugendliche - alle zwischen 14 und 27 Jahren werden, die zur Schule gehen, eine Ausbildung machen, ein Studium absolvieren oder für einen Job nicht zu Haus bei ihren Eltern wohnen können. „Hierbei sei auch die Politik ein Partner beim Aufbau“ so Kempa in seinen Ausführungen.  


Die Gute Tat.  


Am Ende der Info-Veranstaltung überreichte Bezirksvorsitzender Reck dem Malteser-Präsidenten Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin sowie den Kolping-Projektleitern Kempa und Tesic zwei   Spendenschecks über je 500,- Euro, somit 1.000 Euro aus den Erlösen der Kolping-Schuh-und Kleidersammelstelle in Niederkalbach für die Flüchtlingsprojekte beider Verbände.


Foto: Freudige und überraschte Gesichter bei der Übergabe der Spendenschecks im Niederkalbacher Pfarrsaal v.l.: Bezirksvorsitzender Werner Reck, Malteser-Präsident Constantin von Brandenstein, Julija Tesic und Steffen Kempa von Kolping Fulda. 


Text: Bruno Block

Fotos: Bruno Block, Karl Th. Hahn